23.03.2015

Anglerfreunde Kelsterbach laden zum Schnupperangeln ein

10.02.2015

Jahreshauptversammlung 2015

Anglerfreunde Kelsterbach erhöhen Mitgliedsbeiträge (FNP)

 

Steigende Ausgaben bei sinkenden Einnahmen: Aus diesem Grund sollen die Mitglieder künftig tiefer in die Tasche greifen.

 

Die Kelsterbacher Angler geraten langsam in eine Finanzklemme. Das machte Jürgen Pawlik den Mitgliedern bei der jüngsten Hauptversammlung deutlich. Der Vorstand müsse deshalb gegensteuern, um die gesunde Finanzbasis des Vereins zu erhalten. Konkret bedeute dies im kommenden Jahr eine Beitragserhöhung. Diesen Schritt hält der Vorsitzende für durchaus gerechtfertigt, denn so günstig, wie Angler in Kelsterbach Mitglied im Verein sein können, gehe das kaum anderswo. Dies zeige ein Vergleich mit anderen Anglervereinen aus der Umgebung. Die Kelsterbacher lägen mit ihren Beiträgen rund 40 Prozent unter den Beiträgen des zweitgünstigsten Anglervereins und sogar 300 Prozent unter dem teuersten Verein.

 

Preise werden diktiert

 

Dass es finanziell in den kommenden Jahren eng wird, hat laut Pawlik verschiedene Ursachen. So fallen die Zuschüsse weg, die Fraport im Zuge der Landebahn bisher an den Verein bezahlt hat. Insgesamt waren das 15 000 Euro. Grundsätzlich sei festzustellen, dass die Zuschüsse von Sponsoren in den vergangenen Jahren stetig gesunken seien.

 

Ein zweites Problem sei der Fischbesatz für den Staudenweiher und den Baiersee. Während früher die Preise verhandelbar gewesen seien, würden sie heute von den Fischlieferanten diktiert und seien in den vergangenen Jahren um mehr als 35 Prozent gestiegen. Bei Aalen liege die Steigerung sogar noch deutlich höher.

 

Besonders ärgerlich für den Verein sind in diesem Zusammenhang Kormorane, die sich an den beiden Gewässern täglich reichlich bedienen. Rund 40 Kormorane seien in den vergangenen Wochen gezählt worden. Hochgerechnet auf ein Jahr würden sie zwischen acht und zehn Zentner Fische verspeisen.

 

Zudem seien die Verbandsabgaben deutlich gestiegen. Dagegen will der Verein nicht vorgehen, denn die Arbeit des Verbandes für den Fischereisport sei unumgänglich, auch wenn der Verein pro Jahr und Mitglied zehn Euro abführen müsse. Das alles mache eine Beitragsanpassung unumgänglich, zumal die letzte Erhöhung schon acht Jahre zurückliege.

 

Mehr Mitglieder

 

Der Vorstand habe gegengesteuert, um die Einnahmenausfälle zumindest teilweise zu kompensieren. Auf der Homepage werde Werbung verkauft, zudem sei die Mitgliederwerbung erfolgreich gewesen. Von 185 sei die Zahl der Mitglieder auf 220 angestiegen.

 

Aktuell befasst sich der Verein mit seinem Jugendraum, der umgebaut wird und in etwas sechs Wochen fertig sein soll. Damit wollen die Angler auch für junge Menschen attraktiver werden.

 

Der Preis für Gastangler wurde ebenso erhöht wie der Pachtzins für das Vereinsheim. Dennoch komme der Verein um eine Beitragserhöhung nicht herum, weil sonst bei ständig steigenden Ausgaben und stagnierenden Einnahmen die Rücklagen innerhalb weniger Jahre aufgebraucht seien.

 

Der Vorsitzende machte in diesem Zusammenhang eine einfache Rechnung auf. 1974 habe der Beitrag bei 52 D-Mark gelegen, was hochgerechnet auf 2014 einer Kaufkraft von 71 Euro entspreche. Der Beitrag liege aber momentan nur bei 60 Euro pro Jahr und sei deshalb derzeit rund 30 Prozent günstiger als 1974.

(tami)

 

sdp.fnp.de/lokales/kreise_of_gross-gerau/Anglerfreunde-Kelsterbach-erhoehen-Mitgliedsbeitraege;art688,1255709

 

 

 

 

Weihnachtsgrüsse des Vorstandes

 

Wir wünschen allen Mitgliedern und Ihren Familien

ein friedliches und erholsames Weihnachtsfest,

sowie für das Jahr 2015 viel Gesundheit, viel Glück

und Erfolg und natürlich ab und an einen ordentlichen

Fang.

 

 

Petri Heil

Der Vorstand

 

 

 

 

03.08.2014

Generationsübergreifende Freude bei den Anglern

Generationsübergreifende Freude bei Anglern
Traumhafte Besucherzahlen, hohes Interesse politischer Prominenz und Lob auf allen Ebenen sind Kennwerte, die das Konzept der Kelsterbacher Anglerfreunde bei ihrem alljährlichen Fischerfest rechtfertigen. Die ohnehin unbestrittene Aufenthaltsqualität des Vereinsgeländes wurde an drei Tagen mit dem Großereignis nochmal aufgewertet.


Mit vereinten Kräften, inklusive einer engagierten Jugend, gelang es dem Verein einmal mehr eine Veranstaltung zu organisieren, die aus dem Kelsterbacher Festkalender nicht mehr wegzudenken ist. Bestätigt wurde das vor allem durch die Besucherzahl von über 1500 Gästen, die an den drei Tagen mehr als auf ihre Kosten kamen. Die Mischung aus vielfältigem Musikprogramm und attraktiven Angeboten für alle Generationen machen die Stärke einer bewährten Veranstaltung aus, die für die Kelsterbacher Vereinspolitik die beste Werbung darstellt.


Für jeden Geschmack etwas dabei!
Dieser Grundsatz gilt bei den Anglern nicht nur für das kulinarische Portfolio, dass immer wieder mit seinem optimalen Preis-Qualitätsverhältnis großen Zuspruch nach sich zieht. Geräuchert oder als leckeres Fischbrötchen angerichtet, die Angler verstehen es ihren Vereinszweck vor allem für ihre Gäste schmackhaft umzusetzen. Wer keinen Fisch mag musste nicht hungern, denn auch auf dem Grill lagen beliebte Fleischerzeugnisse, deren Duft bereits schon appetitanregende Wirkung erzielte. Eine in den Süden des Landes gerichtete Abwandlung in Form von Leberkäse, Weißwürsten und Brezeln untermalte den Bayerischen Frühschoppen am Sonntag stilecht.


Kinderunterhaltung, Seefahrt und ein Top-Programm
Die generationsübergreifende Angebotsausrichtung kam dem erweiterten Bewegungsbedarf der Kleinen zugute. Die vereinseigene Hüpfburg ist für Kinder ein nicht unerhebliches Qualitätsmerkmal, dass einen verlängerten Aufenthalt rechtfertigt. Eine weitere beliebte Offerte von der begeistert Gebrauch gemacht wurde, stellte die Bootsfahrt auf dem Staudenweiher dar, dem bewässerten Teil des Vereinsgeländes. Das optisch ansprechend gelegene Gewässer bietet zudem einen interessanten Rundblick über die Nachbarschaft, dabei erfreute so manche "tierische" Begegnung.


Prominente Gäste runden das Fischerfest ab
Schon in seiner aktiven Zeit ließ sich der frühere Bürgermeister Erhard Engisch eine Teilnahme beim Bayerischen Frühschoppen nicht nehmen. Gemeinsam mit dem Ersten Stadtrat Kurt Linnert nahm er am Tisch der Ehrengäste Platz. Dort fanden sich politische Vertreter verschiedener Couleur im Einklang und freuten sich an der von bester Witterung begünstigter Szenerie. Aus dem Landtag gaben sich die Abgeordneten Sabine Bächle-Scholz (CDU) und Kerstin Geis (SPD) die Ehre, in direkter Tischnachbarschaft platzierte sich Jürgen Vormann, Vorstandsvorsitzender von Infraserv, der Betreibergesellschaft des Höchster Industrieparks. Die Verantwortlichen der Angler freuten sich über das Interesse von Gewerbe und Politik an der Vereinsarbeit, die Vertreter des Magistrats und des Stadtparlaments stützten diese Auffassung durch ihre persönliche Anwesenheit. (Ts)

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Anglerfreunde fürchten um ihre Gewässer

(Kelsterbach Aktuell)

Der Vorstand der Angler mit Stadt und Vereinsring.

Der Vorstand der Angler mit Stadt und Vereinsring. 

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Anglerfreunde fürchten um ihre Gewässer
Der Verein der Anglerfreunde Kelsterbach tut viel für seine Gewässer. Doch ein in unseren Breiten fremder Vogel bedroht ganz massiv die Fischbestände: der Kormoran. Seine geschützte ungehinderte Ausbreitung ist ein echtes Problem für alle heimischen Gewässer. Die große Politik, die sich bisher in dieser Sache eher versteckt, ist gefordert. Bestätigt wurde in großer Einmütigkeit der Vorstand um den Vorsitzenden Jürgen Pawlik für die kommenden zwei Jahre. Einige Baumaßnahmen haben sich die Fischer vorgenommen.



Solange es noch Sushi gibt beim Japaner, Zanderfilets und Lachs in den Restaurants, scheint die Fischwelt in Ordnung. Doch sie ist es nicht. Denn könnten Fische reden, und könnte man mit ihren schmusen und hätten sie große süße runde Kulleraugen, stünde man den Schuppenträgern wohl positiver und anders gegenüber. So aber müssen auch die Kelsterbacher Anglerfreunde zunehmend um den Verlust ihrer Fischbestände fürchten. Bis zu 24 Kormorane zählen Angler am Staudenweiher und am Baiersee. Und die haben einen fürchterlichen Appetit, 500 Gramm Fisch am Tag. Da werden die Besatzmaßnahmen der Fischer für viel Geld zum ausschließlichen Tischlein deck Dich für den schwarzen Vogel, der bundesweit größten Schaden anrichtet. Der Kormoran, er gehört zu den Ruderfüßern, taucht sehr tief, verletzt mit seinem scharfen Hakenschnabel sehr viele Fische, die dann qualvoll verpilzen und verenden. Fische, die so groß sind wie der Vogel selbst, sind für den Kormoran keine Aufgabe. Bedenklich: er steht unter Schutz, vermehrt sich ungehemmt und zerstört die Wasserwelt. Besucher des Mittelrheintals brauchen nur ihren Blick einmal auf den Fluss und die Sandbänke lenken. Wer auf den zahlreichen Emblemen der Anglervereine den Eisvogel abgebildet sieht oder den Graureiher, der weiß, dass die Angler niemals Vogelfeinde waren und sind, sie sind die eigentlichen und tatsächlichen Anwälte der Gewässer, die sie hegen und pflegen. Die Bundespolitik ist endlich gefordert, sich der Kormoranplage ehrlich anzunehmen.


Vorstand komplett
Ohne Gegenstimmen wurde der Vorstand für die kommenden beiden Jahre gewählt. Dem Vorsitzenden Jürgen Pawlik steht Volker Ströhler als Stellvertreter zur Seite, die Kasse verwaltet Thomas Ehrlich, neuer Schriftführer für Franz Reil ist nun Martin Stenvers. Sportwart ist Reiner Fechner, Gewässerwart Detlev Pallat. Um die Pressearbeit kümmert sich Peter Thole, Jugendwarte sind Sebastian Pawlik und Kai Höll. Andrea Eckes leitet den Vergnügungsausschuss. Als Revisoren wurden Heinz Neumann und Jürgen Ströhler bestimmt.


Aktivitäten
Das beliebte Fischerfest, Eckpfeiler des Vereinslebens, wurde 2013 vom Dauerregen heimgesucht, was geringen Besuch zur Folge hatte, berichtete Pawlik. Gut besucht wie auch die Jahreshauptversammlung war die Königfeier, Gemeinschafts- und Hegefischen dienen dem Vereinszusammenhalt. Das Heringsessen wird organisatorisch umgestaltet. Auch 2014 werden wieder für knapp 10.000 Euro Fische in die Seen eingesetzt, vor allem Karpfen und Schleien, Aale, Hechte, kleine Zander und Störe, aber auch die notwendigen Weißfische wie Rotaugen und Brassen. Ausgetauscht wurde im Vereinsheim 2013 die Fäkalienpumpe, der Jugendraum soll 2014 in Angriff genommen werden, sobald die erforderliche Baugenehmigungen vorliegen, sagte der anwesende Bürgermeister Manfred Ockel, selbst Vereinsmitglied. Ockel dankte dem Verein für die zugesagte Teilnahme an der Aktion saubere Stadt am 8. März. Das 17. Fischerfest ist heuer für den 18. bis 20. Juli geplant.


Grußworte
"Die Anglerfreunde sind gute Kooperationspartner der Stadt", sagte Ockel. Eine von den Fischern gewünschte Anglerplattform möchte Ockel über den Regionalpark Südwest realisieren. Behindertengerechte Angelplätze am See wurden besprochen, jedoch scheint eine Realisierung nicht einfach und zudem kostenträchtig. Der Vereinsringsvorsitzende Thorsten Schreiner lobte die Anglerfreunde für ihre moderne Vereinsführung und die aktive Jugendarbeit. Das Fischerfest sei eine ganz hervorragende Außendarstellung der Fischer. (hb)

 

 

 

 

29.04.2013

Wieder mal ein Traumfisch aus dem Staudenweiher!

Mit dem Fang eines Hechtes von 111cm machte unser Sportwart

Reiner Fechner 

seinem Namen als Hechtspezi mal wieder alle Ehre.

Der Fang des Ausnahmefisches gelang ihm am Nachmittag des 25.04.2013 bei strahlendem Sonnenschein. Leider spiegelt sich dies Strahlen nicht in seinem Gesicht, was bei geschätzten 30 Pfund eines Süßwasser-Krokodils aber auch nicht unbedingt leicht fällt.


"Herzlichen Glückwunsch" 

 

 

20.09.2012

Kapitaler Fang in Norwegen

 

 

Unser Vereinskamerad Helmut Münch hat am 20.09.12 mit viel Geschick und Können einen Leng im Romsdalfjord (Länge 1,50 m., Gewicht 12,5 kg,) besiegt.

Der Fisch wurde in einer Tiefe von 75 m. mit einen Hering gefangen.

 

Herzlichen Glückwunsch

 

 

 

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